Mein perfekter E-Book-Reader: IPad vs. Kindle – Nachtrag

Das ging ja schnell: Gestern erst habe ich meinen Artikel “Mein perfekter E-Book-Reader: IPad vs. Kindle” veröffentlich, schon werden die Karten am Reader Markt neu gemischt. Wer sich auf den einschlägigen Technik-Geek-Seiten tummelt, hat es vermutlich schon gehört: Amazon veröffentlicht nicht nur die Neuauflage des Kindle Fire, sondern auch noch ein paar weitere Reader.

Die schlechte Nachricht zuerst: Nicht alle Geräte werden in Deutschland erscheinen (insbesondere wohl nicht der Kindle mit großem Display). Weshalb Amazon diese Strategie einschlägt, kann ich mir nicht erklären. Ist der deutsche Reader-Markt zu klein? Was weiß ich, was dahinter steckt. Immerhin: Der Kindle-Fire soll demnächst auch bei uns zu haben sein. Und zwar in zwei Versionen. Die Klassik-Version (mit besserem Speicher etc.) für 159,00 €, sowie den Kindle-Fire HD für 199,00 €. Beide wohl im 7 Zoll Format und mit Farbdisplay. Der Preis geht voll in Ordnung, kann man nicht anders sagen.

Außerdem habe ich läuten hören, dass der alte Kindle Touch billiger werden soll (wohl 69 USD, das wären dann 69 Euro ) – ob nur in den USA oder auch bei uns… keine Ahnung. Ebenso erscheint ein Kindle mit “Paperwhite” Display. Das scheint ein E-Ink Display mit stärkerem Kontrast und Beleuchtung zu sein. Nicht schlecht – insbesondere wenn man berücksichtig, was die Hülle mit Lampe bisher gekostet hat.  Mal sehen, ob er den Sprung über den Atlantik schafft…

Insgesamt: Ganz schön spannend, was da so auf uns zukommt. Ich bin mir sicher, dass diese Neuigkeiten die Beliebtheit von E-books weiter steigern werden.

14 thoughts on “Mein perfekter E-Book-Reader: IPad vs. Kindle – Nachtrag

  1. Naja, ein Kindle für < € 70.- … Das wird dann schon langsam interessant. ;) Für Englische oder Fachbücher.

    Hoffen wir das Beste. Und den Rest ignorieren wir einfach. Oder so.

      • Allerdings gibt es auch E-Books, die nur geringfügig günstiger, gleichteuer oder sogar teurer sind, als ihre physischen Pendants. Das ärgert mich bisher am meisten in Sachen E-Books.

      • Hi Axel

        Andernorts habe ich es mal erwähnt, dass es für mich als Schweizer kaum Sinn macht die E-books zu kaufen. Wenn man den Preis als Argument nimmt. Die MwSt. vom Taschenbuch kriege ich nämlich zurück oder direkt abgezogen, beim E-book ist das nicht der Fall.
        Und dann dauert es ca. 53 Jahre (geschätzt) bis sich der Kindle owai amortisiert hat. In der Zeit habe ich soviel gebrauchte Bücher verkauft, dass ich mir drei Kindle davon kaufen könnte.
        Aber wie Marcus ja bereits erwähnt hat: Vielleicht tut sich da künftig ja mal was.
        Gruss
        Marc

        • Was, bei euch in der Schweiz muss man keine MwSt. auf Bücher zahlen? Wow! Was hält die Schweiz denn noch für tolle Überraschungen parat? Da muss man sich ja glatt überlegen, umzusiedeln. Zumindest, solange man sich für seine Euros noch was kaufen kann ;-)

          • Hi Axel
            das habe ich nicht gesagt. Aber ich bekomme die Deutsche zurück und zahle auch kein Porto. Gut, ich muss ein paar Tage warten, aber das lässt sich normalerweise gut verkraften.
            Und ja, der Kurs kommt natürlich noch dazu. Bei den Buchpreisen und dem fallenden Euro wird der Buchkauf im grossen Kanton immer interessanter. ;)
            Gruss
            Marc

            P.S. Das Nexus7 hat ja jetzt das Rennen gemacht, vor dem Fire HD. Und vielleicht, irgendwann in einer fernen Zukunft, wann noch nie ein Mensch zuvor … okay. Nein, ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr daran, mir jemals einen dedizierten e-book Reader zu kaufen. Aber sechs Monate lang wollte ich vom iPad auch nichts wissen, und jetzt hat meine Frau (m)eins. ;)

  2. Bei dem Preis für den Kindle fällt mir die Wahl wirklich nicht schwer. Surftablets sind gut für Gelegenheitsleser aber wer wirklich ein Buch nach dem anderen verschlingt kann ja nicht stänig an der Steckdose hängen ;)

    • Okay. Ich würde die Termine mit Vorsicht genießen, denn auf der Amazon Site sind bisher nur die Kindle Fire mit Termin vorangekündigt.

      • mexxbooks.de ist übrigens ein interessanter Weg, um an die Kindle-Modelle zu kommen, die in Deutschland nicht erhältlich sind – was laut Amazon leider für den Paperwhite gilt. Mexxbooks importiert die Geräte aus den Staaten und verkauft sie hier weiter – gegen die Erlaubnis, zwölf Monate lang ihren Newsletter auf den Kindle schicken zu dürfen.
        Ich habs zwar noch nicht ausprobiert – aber wer unbedingt die neueste Readergeneration haben will…

        • Klingt nicht ganz uninteressant. Die Frage ist natürlich, ob die dann mit einem deutschen Account funktionieren oder nicht. Ist das alles kompliziert. Ich frage mich, warum Amazon in “Good Old Europe” kein Geld verdienen will…

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