Bald habe ich es endlich geschafft. Nur noch eine Woche, dann sollte ich mit der letzten Überarbeitung meines Thriller Romanmanuskripts “Auf brüchigem Asphalt” fertig sein. Ein gutes Gefühl.
Ich muss sagen, in den letzten Monaten habe ich viel gelernt. Die Überarbeitung eines Romans hat es in sich, dass muss ich sagen. In den ganzen Schreibbüchern, die ich verschlungen habe, klingt das ganz einfach. Vom Großen zum Kleinen (z. B. das berühmte “Triade Editing” von Sol Stein): Handlung – Sprache – Rechtschreibung, so ungefähr soll man vorgehen. Klingt einfach und logisch, wenn man nicht nach Schritt 2 oder 3 merkt, dass es da noch ein paar Details gibt, die besser am Plot geändert werden sollten (z.B. eine der wichtigen Nebenfiguren rauszuschmeißen – tja, da habe ich wohl Pech gehabt). Ich glaube, es gibt so etwas wie eine “kurz vor dem Schluss” Panik. Man weiß, dass das Projekt, an dem man Monate, Jahre gesessen hat, kurz vor der Fertigstellung steht. Jetzt nur auf den letzten Metern keinen Fehler machen und alles ruinieren.
Nun gut, die letzte Woche werde ich auch noch schaffen (wenn mir nicht im letzten Kapitel aufgeht, dass ich besser einen Liebesroman geschrieben hätte
.