Ich freue mich unheimlich, dass soeben mein neuer Thriller erschienen ist. Der Roman handelt von Finn Sadah, einem Journalisten, der aus Südafrika über die Folgen einer Pilzerkrankung, dem „Schwarzen Rost“, berichtet.

Johannesburg-Südafrika ·Denver-USA ·Kuala Lumpur-Malaysia

Ein Pilz vernichtet die Getreideernten Afrikas. Unaufhaltsam breitet sich der Schwarze Rost von dort über die Welt aus. Millionen verhungern. Der Journalist Finn Sadah berichtet aus einem Flüchtlingslager, das die Chinesin Jin Mae mit dem Vermögen ihres verstorbenen Vaters finanziert. Doch es kommt zu einer Katastrophe. Finn zerstört ihr Lebenswerk und damit ihre Freundschaft. Er sieht nur eine Chance, seine Schuld zu sühnen: Er muss den Schwarzen Rost besiegen. Die Suche nach einem Heilmittel verstrickt Finn in eine weltumspannende Mordserie an Genforschern und schließlich gerät der Journalist in die Schusslinie eines skrupellosen Söldners.

Lüge ist Wahrheit.

Wieder ein Roman, der von einem Journalisten handelt?

Tja, was soll ich sagen, das Thema liegt mir wirklich am Herzen. In meiner Jugend war eine meiner absoluten Lieblingsserien „Lou Grant“, die von dem Chefredakteur einer Zeitung handelt. Ich habe „Rick Masters“ verschlungen, eine Comicserie, die von den Abenteuern eines Reporters handelt und selbst in „Den Waltons“ hat Journalismus eine wichtige Rolle gespielt.

Ist „Schwarzer Rost“ also ein weiterer Julia-Wagner-Roman?

Nein, das ist er nicht. Ich wollte endlich einmal einen Roman schreiben, der nicht nur  in meiner Heimatstadt Berlin spielt. Ich wollte mich austoben. Und deshalb führe ich mit „Schwarzer Rost“ meine Leser einmal rund um die Weltkugel. Der Roman spielt in Indien, Südafrika, den USA, Frankreich und Malaysia. Ehrlich, das Recherchieren und Schreiben war ein unfassbarer Spaß!  Tja, und dann ist da noch Finn Sadah, der Held meines Thrillers, der mit Julia Wagner nicht viel gemein hat. Finn ist ein anständiger Kerl, für den die Arbeit nicht nur „ein Job“, sondern eine Berufung ist. Er glaubt an die Macht des Journalismus‘. Sein großes Vorbild ist Robert Capa. Seine Fotos, nicht nur aus dem Spanischen Bürgerkrieg, haben die Welt aufgerüttelt. Und genau darum geht es Finn: Mit seinen Fotos und Reportagen will er etwas bewegen. Gegen alle Widerstände. Trotz aller Gefahren.

„Schwarzer Rost“ ist als Taschenbuch und E-Book erschienen. Sie bekommen es im Buchhandel und den üblichen Webshops.